„Apollo bildet die Krönung von 10 Jahren in der Entwicklung analoger und digitaler Audiotechnik bei Universal Audio“, so Universal Audio Gründer Bill Putnam Jr. „Es hat die analogen und digitalen Bereiche unseres Unternehmens in vielfältiger Weise zusammengeführt. Mit Apollo vereinen wir den Sound, das Gefühl und den Workflow klassischer Analog-Aufnahmen mit den Annehmlichkeiten moderner Digitaltechnik, darunter Thunderbolt-Technologie der nächsten Generation.“
In erster Linie ist Apollo® - laut Hersteller - ein robustes, hochauflösendes Audio-Interface mit hochwertigen Mikrofon-vorverstärkern und Wandlern der Spitzenklasse, welche für die geringste Verzerrungen (THD) und den höchsten Dynamikbereich in seiner Klasse sorgen sollen. Core-Audio und ASIO Treiber sollen Kompatibilität mit allen wichtigen DAWs, darunter Pro Tools, Logic Pro, Cubase, Live und weiteren garantieren . Hinzu kommt, dass die Console Software und das zugehörige Console Recall Plug-In (VST/AU/RTAS) Steuerung und Recall aller Interface- und Plug-In-Einstellungen innerhalb einzelner DAW-Sessions ermöglichen sollen – selbst Monate und Jahre später.
Mit seinen internen UAD-2 Prozessoren unterscheidet sich Apollo® nach eigenen Angaben von allen anderen Audio-Interfaces am Markt. Die interne Signalverarbeitung ermöglicht laut Hersteller das Aufnehmen durch die UAD-2 Powered Plug-Ins mit einer Latenz von weniger als 2 ms. Musikproduzenten sollen dadurch die Möglichkeit erhalten, Audiomaterial unter Einsatz einer großen Bandbreite von beliebten Plug-In Emulationen analoger Klassiker von Ampex, Lexicon, Manley, Neve, Roland, SSL, Studer und weiteren Herstellern abzuhören, vorzuspielen und zu veröffentlichen. Der Klangcharakter und die tonalen Optionen von Apollo® sollen nach Angaben des Herstellers nahezu unendlich sein. Die internen UAD-2 Prozessoren stehen außerdem für das Mischen und Mastern zur Verfügung und entlasten damit die CPU des Host-Computers zugunsten anderer Mischprozesse und des Einsatzes zusätzlicher virtueller Instrumente.
Beachtenswert ist laut Hersteller die Kompatibilität von Apollo® mit der neuen Thunderbolt-Technologie von Intel, welche in allen aktuellen iMacs, MacBook Pros und MacBook Airs zu finden ist. Nachrüstbar über eine benutzerinstallierbare Thunderbolt I/O-Karte (separat erhältlich), bietet Thunderbolt gegenüber Firewire eine geringere Latenz, eine reduzierte Audio-Puffergröße sowie eine verbesserte Leistung bei höheren Sampleraten und ermöglicht eine höhere Zahl von UAD Plug-In Instanzen.
„Thunderbolt macht eine ganz neue Klasse von Produkten für die Erweiterung der Workflows und der Kreativität in der Musikproduktion möglich“, erläutert Jason Ziller, Direktor für Marketing und Planung der Thunderbolt-Technologie bei der Intel® Corporation. „Produkte wie das Universal Audio Apollo setzen auf Thunderbolt, um die Welt von Musikproduzenten grundlegend auf den Kopf zu stellen.“
Apollo umfasst zahlreiche Entwicklungsmerkmale der klassischen UA Analoggeräte, darunter den schnellen und einfachen Workflow. Auf der Frontseite befinden sich fest zugeordnete Bedienelemente für die am häufigsten genutzten Funktionen, darunter Gain der Vorverstärker, Kanalauswahl, Pad, +48V Phantomspeisung, Low-Cut, Abhörpegel und zwei unabhängige Kopfhörer-Lautstärkeregler.
Zu den Anschlussmöglichkeiten zählen vier digital gesteuerte analoge Mikrofonvorverstärker, acht symmetrische Line-Ein- und Ausgänge, zwei frontseitige JFET DI-Eingänge, digital gesteuerte analoge Monitor-Ausgänge, acht ADAT-Kanäle, zwei S/PDIF-Kanäle, Wordclock-Ein- und Ausgänge, Firewire 800 (serienmäßig) und ein Thunderbolt-Erweiterungsschacht, welche Apollo® zu einem hochwertig ausgestatteten Herzstück für das moderne Projektstudio machen sollen.
Zur Veröffentlichung wird das Apollo® High-Resolution Interface als DUO CORE und QUAD CORE Version (mit zwei bzw. vier SHARC-Prozessoren von Analog Devices) erhältlich sein. Die Auslieferung ist für das erste Quartal 2012 geplant. Die UVP (brutto) beträgt 2.441,- EUR für die DUO Version bzw. 3.051,- EUR für die QUAD Version. Die optionale Thunderbolt-Karte soll in der ersten Jahreshälfte 2012 ausgeliefert werden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.sea-vertrieb.de
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