Wenn wir Daten auf einer Festplatte am Computer speichern, werden diese immer in kleine Blöcke unterteilt und gespeichert. Diese logisch zusammengehörigen Blöcke nennen sich Cluster und haben eine definierte Größe bei der Einrichtung der Festplatte bekommen (Aufgepasst: wir sprechen von Clustern innerhalb eines Dateisystems und nicht der Festplatte!). Jede Datei, die wir auf die Festplatte kopieren, wird nun auf Cluster aufgeteilt und gespeichert. Fügt man wieder alle Cluster zusammen, erhalten wir die komplette Datei. Soweit so gut...
Wenn wir aber nun Pech haben, ist der benötigte Speicherplatz auf der Festplatte nicht mehr an einem Stück verfügbar. Dies bedeutet nun, dass die Datei aufgeteilt werden muss und auf verschiedene Cluster der Festplatte verteilt wird. Diese Bildung von Teilstücken - oder besser noch: „Fragmenten“ - nennt sich Fragmentierung. Gibt es ein paar wenige fragmentierte Daten auf der Festplatte ist dies unkritisch, aber auf Datenträgern auf denen viele Daten kopiert, gelöscht und erzeugt werden, kann die Fragmentierung der Dateien sehr schnell ansteigen.
Um zu stark fragmentierte Daten von einer Festplatte zu entwirren, kommt der Vorgang der „Defragmentierung“ zum Einsatz. Beim diesem Vorgang werden die Cluster der vertreuten Daten wider zusammengebracht und neu geordnet.
Für die Defragmentierung selbst gibt es diverse Programme, wie sie beispielsweise in Windows-Betriebssystemen enthalten sind. Neben den systemeigenen Programmen stehen aber auch zahlreiche externe Anbieter-Lösungen zur Verfügung, die u.U. optimierte Algorithmen und Optionen bieten können.
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