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Ein Gespräch mit Wilhelm P. Hosenseidl, Musikmesse/Pro Light & Sound Frankfurt



Ein Gespräch mit Wilhelm P. Hosenseidl, Musikmesse/Pro Light & Sound Frankfurt
Preis:  € 1,99  (inkl. € 0,32 MwSt.)
Artikelcode:  SM020


Beschreibung:  Studio Magazin Classic vom Dezember 1995
Ein Gespräch mit Wilhelm P. Hosenseidl, Musikmesse/Pro Light & Sound Frankfurt
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In diesen Tagen steht wieder ein Mann im Mittelpunkt des Brancheninteresses: Wilhelm P. Hosenseidl oder auch 'Charly', wie ihn seine Freunde liebevoll zu nennen pflegen, denn er ist in seiner Freizeit aktiver Musiker mit Keyboard und Gesang. Einige Fachzeitschriften haben bereits Interviews mit ihm veröffentlicht, so daß auch wir, wenn auch auf unsere ganz spezielle Weise, zum Vormesserummel beitragen möchten, denn schließlich möchte die Messe Frankfurt nur allzu gerne Dreh- und Angelpunkt auch für die professionelle Audioindustrie werden. Seit vielen Jahren ist Wilhelm P. Hosenseidl 'Mr. Musikmesse', zeigt sich unermüdlich auf allen wichtigen Veranstaltungen, wirbt für seine Ideen, diskutiert mit der Fachpresse, bringt sich und sein Baby, die Pro Light & Sound, wo immer es angebracht erscheint ins Gespräch. Die Vorbereitungen für die kommende Musikmesse vom 13. bis 17. März 1996 laufen auf Hochtouren, wieder unter einem besonderen Stern, denn zum zweiten Mal wird die Pro Light & Sound als separater Teil der Musikmesse stattfinden. Die letztjährigen Annäherungsversuche an das professionelle Audiogeschäft waren von beachtlichem Erfolg gekennzeichnet und im Jahr 1996 ist wieder mit einer Ausstellersteigerungsrate auf diesem Sektor zu rechnen. Weitere namhafte Vertreter der Audioindustrie haben ihre Standorder plaziert, in der Hoffnung, auf neuem Terrain neue Kundenkreise für sich zu erschließen, die auf den etablierten Audiofachmessen nicht vertreten zu sein scheinen. Welche Rolle die Pro Light & Sound zukünftig spielen soll und wie sie im Vergleich und Wettbewerb zu anderen Fachveranstaltungen einzuordnen ist, erfahren sie in folgendem Gespräch.

Fritz Fey: Wie sehen Sie die Rolle der Pro Light & Sound in bezug auf die professionelle Audiotechnik? Wilhelm P. Hosenseidl: Wir sind optimistisch, daß die Pro Light & Sound auch im Bereich der professionellen Audiotechnik Maßstäbe setzen kann. Im Bereich 'Sound' sind wir bereits bestens mit Ausstellern bestückt, die momentan im Pro Audio Bereich noch fehlen, wobei wir erfreulicherweise die Feststellung machen, daß immer mehr Firmen sich als Aussteller anmelden, die zuvor bestenfalls als Besucher auf der Messe zu finden waren. Wir gehen davon aus, daß wir mit unserem Standort und sicher auch einer ganzen Reihe anderer Vorteile als Magnet für Pro Audio Hersteller und Vertriebsfirmen wirken können. Wir sind jetzt schon dabei, die Ebene 5.1 verstärkt für den Pro Audio Bereich zu öffnen. Fritz Fey: Woher kommt, glauben Sie, das steigende Interesse der Pro Audio Industrie an der Pro Light & Sound, denn es gibt ja ausreichend, wenn nicht gar schon zu viele Veranstaltungsalternativen, wo sich diese Firmen sehr fachbezogen darstellen können... Wilhelm P. Hosenseidl: Die Pro Light & Sound, das wissen Sie, entstand aus der Musikmesse, die als weltgrößte Veranstaltung dieser Art schon immer den Charakter einer Ordermesse hatte. Das heißt, hier wird ganz klar Geschäft vor Ort gemacht, und es gibt eine ganze Reihe von Unternehmen, die bei uns einen größeren Teil ihres Jahresumsatzes machen. Ob das heute noch in diesem Maße der Fall ist, glaube ich zwar nicht, doch auch heute werden auf der Messe immer noch viele Bestellungen aufgegeben und entgegengenommen; und das ist ganz klar immer noch unser positives Image, das sich auch auf die Pro Light & Sound übertragen hat. Die Aussteller sagen uns ganz unmißverständlich, daß hier ganz im Gegensatz zu anderen Pro Audio Fachveranstaltungen, in größerem Stil geordert wird. Zumindest werden Verkaufsverhandlungen so weit vorangetrieben, daß sie anschließend in die Tat umgesetzt werden. Fritz Fey: In diesem Zusammenhang muß man sicher die Unterscheidung machen, daß auf der Musikmesse/Pro Light & Sound die Händler ihre Aufträge plazieren, die wiederum an Endverbraucher weiterverkaufen. In der professionellen Audiotechnik verkauft sehr viel häufiger der Hersteller direkt an gewerbliche Abnehmer, und zwar umfangreiche Anlagen, die in der Größenordnung von oftmals mehreren hunderttausend Mark rangieren. Glauben Sie denn, daß diese Gruppe von Herstellern in der Pro Light & Sound langfristig einen Umschlagplatz für Investitionsgüter sehen könnten? fritzfey

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