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Spielregeln: ESbus EBU/SMPTE Remote Control Bus



Spielregeln: ESbus EBU/SMPTE Remote Control Bus
Preis:  € 1,99  (inkl. € 0,32 MwSt.)
Artikelcode:  SM011


Beschreibung:  Studio Magazin Classic vom August 1989
Spielregeln: ESbus EBU/SMPTE Remote Control Bus
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Im Bereich der Maschinensteuerung und -Synchronisation gibt es zur Zeit eine Vielzahl verschiedener Lösungswege, die zur Kommunikation mit den Maschinen die unterschiedlichsten parallelen und seriellen Datenformate verwenden. Bereits seit 1981 arbeiten EBU und SMPTE gemeinsam an einem einheitlichen Kommunikations-Standard für die Fernsteuerung und Vernetzung von Audio- und Video-Maschinen und anderer Komponenten im Broadcast- und Nachbearbeitungsbereich. Der ESbus-Standard, dessen Bezeichnung übrigens von den Anfangsbuchstaben der beiden beteiligten Organisationen herrührt, wurde dann Ende 1984 erstmals mit seinem grundlegenden Soft- und Hardware-Konzept in einem technischen Papier dokumentiert. Seitdem werden in ergänzenden Publikationen schrittweise die verschiedenen "Dialekte" der für die Kommunikation verwendeten gemeinsamen Sprache definiert, die für die unterschiedlichen Gerätegattungen maßgebend sind. Für Audio-und Video-Bandmaschinen scheint dieser Vorgang nunmehr weitgehend abgeschlossen zu sein, während sich andere Dialekte, beispielsweise für automatische Koppelfelder, Kommunikationssysteme und Kameras, nach unseren Informationen zur Zeit in der Entwicklung befinden. Für die fernere Zukunft geplant sind außerdem Lösungen unter anderem für Mischpulte und Audio-Peripheriegeräte.

Grundgedanke des ESbus-Standards ist ein gemeinsamer serieller Kommunikationskanal für mehrere vernetzte Geräte, die von einem zentralen Controller aus synchronisiert und fernbedient werden können. Dabei sollen alle beteiligten Maschinen, gleich welchen Herstellers und welcher Art, im gleichen Datenformat gesteuert werden. Da aber jedes angeschlossene Laufwerk - zum Beispiel aufgrund seiner unterschiedlichen mechanischen Voraussetzungen - spezielle und unterschiedliche Anforderungen an die einzelnen Steuerungsparameter stellt, ist es bisher etwa bei konventionellen Synchronizern notwendig, für jeden Maschinentyp ein spezielles Interface auf Hard- oder Softwarebasis bereitzustellen, das die notwendigen Parameter für die Maschinensteuerung enthält. Der Synchronizer muß also jede einzelne Maschine mit unterschiedlichen Informationen zur Steuerung versorgen, die exakt auf das betreffende Gerät maßgeschneidert sind. Beim ESbus-Standard soll demgegenüber das Prinzip der verteilten Intelligenz dafür sorgen, daß bereits an oder in der beteiligten Maschine selbst eine Anpassung an die gemeinsame und damit nicht mehr maschinenspezifische ESbus-"Sprache" vorgenommen wird, und zwar durch ein intelligentes Interface, das bereits alle Besonderheiten der zu steuernden Maschine berücksichtigt und das die Bezeichnung "Tributary" trägt. Im ESbus-System wird eine solche Kombination aus einer Audio/Video-Maschi-ne oder einem anderen Gerät und dem intelligentem Interface als eine Einheit betrachtet. Mehrere dieser Tributaries, theoretisch sogar bis zu 256 Einheiten, können nun über einen gemeinsamen Kommunikations-Bus oder auch über mehrere Wege individuell von einem gemeinsamen Controller aus angesprochen, gesteuert und synchronisiert werden, der jetzt nicht mehr verschiedene angeschlossene Maschinentypen "sieht", sondern gleichartige Einheiten. Die gemeinsame Sprache des Systems ist in verschiedene Dialekte unterteilt, die für jeweils eine Produktgruppe angeschlossener Geräte maßgebend sind, so daß beispielsweise anhand des gewählten Dialekts eine Unterscheidung zwischen Video- und Audio-Laufwerken möglich ist. Das Fernziel dieses Konzepts sind Maschinen und andere Geräte mit einer bereits fest in die Betriebssoftware integrierten intelligenten ESbus-Schnittstel-le, die unmittelbar im ESbus-Netz betrieben werden können. Dabei wird auf lange Sicht eine Standardisierung der Schnittstellen angestrebt, wie sie zum Beispiel mit MIDI im Bereich der Musik-intrumente und verwandter Systeme erfolgreich durchgesetzt werden konnte. Da Geräte mit ESbus-lmplementation zur Zeit allerdings noch eher die Ausnahme als die Regel sind, hat der englische Hersteller Audio Kinetics, derauf Synchronisationssysteme spezialisiert ist und der zur Zeit eine führende Rolle bei der Entwicklung von ESbus-fähigen Geräten einnimmt, eine Art Zwischenlösung vorgestellt, die aber gegebenenfalls dem jeweiligen Stand der Technik angepaßt werden kann. Bei diesem Konzept übernimmt für jede zu steuernde Maschine ein eigener ESbus-Synchronizer als Tri-butary die Anpassung der Maschinenparameter an das ESbus-Netz. Audio Kinetics hat den von EBU und SMPTE vorgeschlagenen ESbus-Standard außerdem für seine eigenen Geräte um verschiedene zusätzliche Optionen erweitert, auf die wir noch genauer eingehen werden (...) fritzfey

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