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Mathematik und Tecron-Analyser... Ernst-Joachim Völker zum Gespräch mit Andy Munro im Studio Magazin 4/89



Mathematik und Tecron-Analyser... Ernst-Joachim Völker zum Gespräch mit Andy Munro im Studio Magazin 4/89
Preis:  € 1,99  (inkl. € 0,32 MwSt.)
Artikelcode:  SM010


Beschreibung:  Studio Magazin Classic vom Juni 1989
Mathematik und Tecron-Analyser... Ernst-Joachim Völker zum Gespräch mit Andy Munro im Studio Magazin 4/89
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Zum im April 1989 veröffentlichen Artikel "Mathematik und Tecron-Analyser... Ein Gespräch mit Andy Munro" hat das Studio Magazin im Juni 1989 den folgenden Leser-Kommentar von Emst-Joachim Völker, Institut für Akustik und Bauphysik Oberursel erhalten. Diesen durchaus fachkundigen Kommentar möchten wir Ihnen als "Ergänzung" des usprünglichen Artikels nicht vorenthalten.

Sehr geehrter Herr Fey, am Ende des Interviews antwortet Andy Munro: 'Hier hört die Ingenieurarbeit auf und die des Designers beginnt.' Diese Antwort ist verständlich, denn der Abhörort am Mischpult ist ein harter Arbeitsplatz. Daher finde ich die gut durchdachten Gestaltungen der Regieräume von Munro überzeugend und für den Aufenthalt angenehm. Vielleicht spricht Munro insgesamt von der Gestaltung des Regieraums unter diesem Aspekt, jedoch weniger von der Ingenieurarbeit. Es wird daher auch im Vorwort zum Interview von einem Alchemisten-Image der Studio-Designer gesprochen. Das wäre diesen Designern sehr recht, weil niemand ihnen in die Karten scheuen könnte. Jeder Designer würde sein eigenes Süppchen kochen usw. Das Interview mit Munro hat ein weiteres Kochrezept vermittelt. Trotz großer Bemühungen konnte ich dieses nicht nachvollziehen, lediglich einige Zutaten am Ende des Interviews führten zurück auf den Boden der Realität und der bekannten akustischen Probleme in Regieräumen. Trotz aller Irrungen und Wirrungen in der Darstellung der akustischen Zusammenhänge scheint das Endergebnis als fertiggestellter Regieraum den Wünschen der Auftraggeber zu entsprechen oder bleibt dem Studiobesitzer und den Toningenieuren gar nichts anderes übrig? Der Regieraum hat, wie es im Interview heißt, unter Umständen viel Geld gekostet und muß sich nach seiner Fertigstellung auf dem Markt behaupten. Die Werbeprospekte mit der 'ausgezeichneten Akustik' sind bereits gedruckt, bevor der Regieraum fertiggestellt ist. Der Erfolg muß sich einstellen. Ändert dieses eventuell die Beurteilung? Die Frage wird nicht zu beantworten sein. Wichtiger ist auch, daß der Regieraum in Betrieb geht und der Kunde mit der ausgeführten Arbeit einverstanden ist. Bei der wissenschaftlichen Begründung für dieses gute Ergebnis ist natürlich größte Vorsicht geboten; denn einzubeziehen sind viele hervorragende Schallaufnahmen in Regieräumen, für die diese Begründung eventuell nicht zutrifft. Es wäre eigentlich fair, in solchen Fällen von verschiedenen Regieraumtypen zu sprechen. Der Kunde könnte sich dann den Regieraum seines Geschmacks aussuchen. Es wäre in diesem Sinne durchaus legitim, wenn Akustiker einen Regieraum etwa nach dem System stark bedämpft, halbtrocken oder sehr hallig bauen würden. Munro spricht nun davon, daß er 'eine Art Standard-Akustik' habe. Führt dann aus, daß er durch die richtige Anwendung der Mathematik und der Meßverfahren immer an's Ziel komme. Dies heißt dann wörtlich: 'Auf diese Weise ergibt sich eine Art Standard-Regie-raum, der austauschbar wird.' Wenn dieser Anspruch so erhoben wird, muß genauer nachgeforscht werden. Die Aussagen von Munro in seinem Interview sind weitgehend falsch. Es bedarf dazu auch keiner umfangreichen wissenschaftlichen Begründung, wie einige folgende Beispiele verdeutlichen(...) fritzfey


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