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One Stop For The Complete Job - Neue Töne in den Voss AG TV Ateliers



One Stop For The Complete Job - Neue Töne in den Voss AG TV Ateliers
Preis:  € 2,99  (inkl. € 0,48 MwSt.)
Artikelcode:  SM021


Beschreibung:  Studio Magazin Classic vom Januar 1996
One Stop For The Complete Job - Neue Töne in den Voss AG TV Ateliers
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Der Zusatz 'TV' im Firmennamen der Voss AG läßt leicht darauf schließen, daß in diesem Unternehmen das Bild die Hauptrolle spielt. So ist es natürlich auch und selten habe ich eine derart hochkarätige und massive Ansammlung von Videomaschinen aller möglichen Formate, Visual Effects, 3-D-Animation und Video-Bilddesign gesehen. In der Welt der Bilder spielt der Ton erfahrungsgemäß eine bescheidene Nebenrolle, nicht so im Düsseldorfer Firmenhauptsitz an der Königsberger Straße. Mit Scenaria und Screensound verfügt die Tonabteilung über ein dem Videostandard des Hauses absolut ebenbürtiges Audioequipment, getreu dem Hausmotto 'One Stop For The Complete Job'; im Kaufhof-Jargon übersetzt etwa 'Alles unter einem Dach'. Spiegel des Konzeptes eines Fullser-vice am Kunden ist ein stetig wachsendes Auftragsvolumen auch im Bereich der Audioproduktion. Und schließlich findet man in Deutschland SSL Scenarias auch nicht an jeder Straßenecke. Genauer gesagt bis auf derzeit eine Ausnahme nur bei Voss...! Vor 10 Jahren hätte es für meinen Gastgeber Felix Beyer keine bessere Frage als die nach seinem Big Band Sound gegeben, doch als Leiter der Tonabteilung bei Voss sieht er Regler und Knöpfe nur noch sehr selten aus allernächster Nähe. Seine aktiven 'Tonjahre' beginnend bei der EMI Electrola 1963, später im Ariola Studio, bei Cine TV, Biton, im Sound Studio N, in den Info Studios und im Tonstudio Rudas sind vorbei, die Erfahrung aus Studioaufbauprojekten und unterschiedlichsten Richtungen der Tonproduktion sind geblieben.

Sein 'Reich', die Audioabteilung, besteht zur Zeit aus der SSL Scenaria Suite und der Screensound Suite, die in den Räumlichkeiten des ehemaligen Audiostudios eingerichtet wurde. Ein schönes altes Neve-Pult mußte zwar dafür weichen, doch ist die Tonnachbearbeitung in der heute geforderten Schnelligkeit, Perfektion und Flexibilität mit dieser Art von klassischem Tonstudio-Equipment einfach nicht mehr zu bewältigen. Anfang Januar wird das bestehende Scenaria auf Omnimix-Standard hochgerüstet, so daß dann auch Fernseh-Surround-Mischungen möglich werden, mit dem entsprechenden technischen Umfeld natürlich im Dolby-Standard. In absehbarer Zeit soll das Screensound-System zum Scenaria erweitert werden und man trägt sich im Hause mit dem Gedanken, die Videodepen-dance Köln, die bereits erfolgreich ihre Bahnen zieht, durch ein weiteres Scenaria auch für den Bereich der Tonproduktion fit zu machen. Felix Beyer: 'Ich glaube, daß der Markt in Köln für ein Scenaria überreif ist. Köln ist eine Millionenstadt mit vielen Studios, Rundfunkanstalten und einer wachsenden Zahl von Medienfirmen, und gerade deshalb bin ich sicher, daß dort eine richtig gute Post Production Suite fehlt. Momentan schneiden wir uns zwar ein größeres Stück vom Kuchen des Kölner Post Production Aufkommens ab, doch würden wir uns dennoch mit einem digitalen Audiosystem in Köln keine Eigenkonkurrenz für Düsseldorf machen. Das scheint nur im ersten Moment so, denn es gibt hier in Düsseldorf viele Doppelanfragen für Studiotermine, die wir derzeit gar nicht mehr annehmen und durchführen können. Ob wir letztlich ein Screensound oder ein Scenaria installieren werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden.' In Düsseldorf präsentiert sich die Palette der Audioaufgaben außerordentlich vielschichtig:

Neben der Vertonung der Produktionen, die im Hause geschnitten werden, also Industrieoder Dokumentarfilm, Serien oder Serienausschnitte, Werbeproduktion mit Funk- und TV-Spots, POS (Point Of Sale, Kaufhausvideo etc.), stehen auch Vertonungsaufgaben für AV-Produktionen, Promotion-Trailer für große Unternehmen oder etwa Vor- und Abspänne für die Sender auf dem Terminplan. Außer der klassischen Musikproduktion deckt das Unternehmen damit praktisch die gesamte Audiobandbreite ab. Felix Beyer: 'Ich würde gerne etwas mehr Engagement in die Hörspielproduktion setzen. Viele Kunden sehen im Scenaria ein reines Video/Tonnachbearbeitungssystem. Man kann damit allerdings auch ohne Bild hervorragende Tonproduktionen machen, schließlich läßt sich ein Scenaria auch auf seine elementaren Komponenten, ein vollwertiges digitales Mischpult und eine Mehrspurmaschine, 'reduzieren'.' fritzfey

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