96kHz | Das Tontechnik Portal und Branchenbuch für Tonstudios und Profis aus der Pro-Audio Branche
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Heute, im vorerst letzten Teil dieser Serie, möchte ich mir erlauben einmal etwas weiter auszuschweifen. ;-) Ich möchte dabei die "rein äußeren Bereiche der Materie" - wie beispielsweise die Einflüsse von Raumreflektionen und Knochenklang auf den subjektiv empfundenen Kopfhörersound - mit der inneren Empfindung der Singenden verbinden. Wir haben letzte Woche beim Thema "Hall im Kopfhörersound" geendet; nun eine genauere - gewissermaßen "innere" - Betrachtung des uns umgebenden Raumklanges...
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Wie schon beim Thema "Haltung vor dem Mikro" geht es mir auch im heutigen Artikel nicht vornehmlich um "Hardware und Geräteauflistungen" - Internet und Fachpresse sind schließlich voll mit "bewertenden Vergleichstests und Marktübersichten" aller gängigen Kopfhörertypen. Es geht mir eher darum, was "unter dem Kopfhörer" passiert - sprich: Bei den SängerInnen. weiterlesen
Eine mir häufig gestellte Frage lautet: "Wie soll man denn nun vor dem Mikro stehen?" So wie Lemmy von Motörhead? Die Lyrics mit "überstrecktem Hals und der Studiodecke im Blick ins Mikro quetschen?" Nun - wenn Sie diesen Sound brauchen oder wollen und Ihre GesangsinterpretInnen keine Nackenprobleme haben: Bitte sehr - jeder wie er mag. Und nix gegen Lemmy ;-) Für eine "bestmögliche Resonanz" (Stichwort "Kehlfreiheit") ist diese Art Haltung jedoch der Todesstoß: Sobald die Kehle eng wird, singen Ihre KünstlerInnen (vereinfacht ausgedrückt) nur noch "aus der Mundhöhle" und ohne die notwendige Resonanzsäule im Körperinnern. Mit enger Kehle wird die vielversprechenste "Rock-Röhre" zum "dünnklingenden Resonanz-Strohhalm". weiterlesen
Einsingen (Warmup/Warmsingen) muss gelernt sein, da es ein sehr individueller und von der jeweiligen Tagesdisposition abhängiger Vorgang ist, welcher sich - aus all den erlernten Übungen, die über die Ausbildungsjahre einer guten Gesangsunterrichtung für jegliche Disposition zur Verfügung stehen - täglich immer neu zusammensetzt.
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Das Ohr ist mit circa 90 Prozent an der Energiezufuhr zur Hirnrinde beteiligt. Das verdeutlicht, wie viel "Input" wir über das Hören bekommen. Regelmäßige (Ohren-) Pausen sind daher wichtig! Stille! Einfach mal bei der Autofahrt oder beim "Frühstücken im Studioaufenthaltsraum" den aktuellen Mix oder das Radio auslassen. Musik entsteht aus der Stille - und lebt von ihr (auch wenn in GEMA-Anmeldebögen gefordert wird: "Angabe der Gesamtlänge aller wiedergegebenen Werke - Musik inkl. Sprache jedoch ohne Pausen - in Minuten und Sekunden..." ;-) weiterlesen
Das heutige Thema ist schon etwas spezieller und wahrscheinlich für SängerInnen wichtiger als für MusikproduzentInnen und TontechnikerInnen - aber ich wollte diesen Punkt nicht einfach unter den Tisch fallen lassen: Die hormonelle Situation der SängerInnen wirkt sich auf deren gesangliche Leistungsfähigkeit aus. Hormonelle Erkrankungen können unter Umständen sogar das Singen unmöglich machen. Allgemein wirken sich Hormonpräparate oft "verändernd" auf die Stimme aus: Zu nennen wären hier u.a. Anabolika, welche z.B. Verbreitung in der BodybuilderInnen-Szene haben (und mir eben manchmal auch bei singenden, männlichen Models begegnen). Anabolika nehmen der SängerInnen-Stimme "Brillanz und Glanz". In extremen Fällen können nach Einnahme von Anabolika sogar "Frauenstimmlagen" in den Bereich der Männer-Stimme absinken.
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Heute etwas allgemeiner: Nicht etwa, weil das Thema unwichtig ist - sondern, weil ich kein Arzt bin und ich folgerichtig keine Aussagen über Medikamente machen darf und werde. Medikamente und Aussagen über solche gehören zweifelsohne ins entsprechende Fach: Zum Arzt oder zur Ärztin! Daher hier nur eine sehr ernst gemeinte - aber ebenso grundsätzlich gehaltene - Sensibilisierung für dieses Thema: Wenn SängerInnen wirklich "richtig krank" sind, sollten diese immer - mit Blick auf die eigene Stimmgesundheit und die weitere Karriere (übrigens auch die ihrer ProduzentInnen) - den Studiotermin verschieben oder das Konzert absagen. Ich weiß: Dies ist im Einzelfall oft problematisch, aber grundsätzlich der richtige Weg. Einmal übernommen, kann bereits einmal zuviel sein. Ich halte überhaupt nichts von "Gesundspritzen um jeden Preis" - auch wenn dies "im großen Wasser der Branche" immer wieder vorkommt. Ausfallgagen von z.B. 50 000 Euro pro Abend lassen manchen Manager oder Produzenten mit der Spritze liebäugeln - und so wie es einst dem fiktiven "Pink" im Pink Floyd-Film "The Wall" erging, so widerfuhr es leider auch schon so manchen "realen" KünstlerInnen...
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Wenn Audiomaterial von 24 Bit auf 16 Bit reduziert werden soll, so ist der Einsatz von Dithering die richtige Wahl - denn ein Abschneiden von Bits führt in einer sonst einwandfreien Aufnahme zu Quantisierungsrauschen. Die grobe Theorie, die sich dahinter verbirgt, besagt dass an Stellen mit sehr niedrigem Pegel nur wenige Bits zur Wiedergabe des Signals zur Verfügung stehen und somit die Quantisierungsfehler in Form von Artefakten und Verzerrungen hörbar werden.
Dither stellt nun eine Methode dar, mit der Quantisierungsrauschen in Digitalaufnahmen verringert werden kann. Doch nur wenige wissen genau, wann man zum Dither greifen sollte, bzw. was beim dithern zu beachten ist.
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In dieser Folge geht es unter anderem um Aspekte wie Pausenverhalten, Nachfeiern und Stimmschonung und damit zum Beispiel auch um "Gespräche in der Regie": Denn insbesondere das Sprechen nach ausgiebiger Studioarbeit (oder Live-Auftritt) über laute Musik, den dröhnenden aktuellen Mix (wohlmöglich noch mit Sekt in der Hand und in verqualmter Luft - siehe Teil 2 dieser Serie), stellt oft eine unterschätzte Stimmbelastung dar. Hier ist gleichermaßen "Sprechdisziplin seitens der SängerInnen", als auch "Lautstärkedisziplin seitens der Abhörsituation" gefragt. Vermeiden Sie es, sich mit angestrengt erhobener Stimme oder gar schreiend über dem laufenden Mix zu unterhalten. Gleiches gilt für die Backstageparty. In meinem Pro-Coaching (Intensivcoaching für ProfisängerInnen) nehmen diese Themen einen recht großen Raum ein - sind aber mit Aspekten wie z.B. "Wie sitze und spreche ich während eines Interviews?" für diese Serie hier zu "SängerInnen-spezifisch". Ich bleibe also allgemeiner: weiterlesen
Geht's wirklich so einfach? In "10 Schritten zum gelungenen Vocaltake"? Machen wir uns nichts vor: Eine vernünftige Leistung benötigt eine gute Ausbildung - oder zumindest eine bestechende Naturstimme als Grundvoraussetzung. Sie können ja auch dem Gitarristen nicht erst im Studio A-Dur beibringen: Aber Sie können darauf hinweisen, dass er frische Saiten aufgezogen - und sich die Finger gewaschen hat ;-) Und so ähnlich verhält es sich auch mit den Damen und Herren SängerInnen: Es geht mir in dieser Serie also um die immer wieder an mich gestellte Frage: "Welches Wissen nützt mir als ProduzentIn bei der Arbeit mit SängerInnen?" Sicher: Mit 10 Tips "Singen lernen" geht nicht. Aber bestmögliche Rahmenbedingungen für den gelungen Take schaffen - das ist durchaus möglich. weiterlesen
Die richtige Panoramaverteilung ist das Klang-Fundament. In Internal Mixing Workshop Teil 2 wurde bereits die Aufteilung sämtlicher im Mix vorkommender Ereignisse auf die drei Dimensionen Horizontale (Pan), Vertikale (Frequenzspektrum) und Tiefe angedeutet. In dieser Folge geht es um das solide Fundament einer Mischung: die wohl durchdachte Mischstrategie. Sie baut auf die gekonnte Panoramaverteilung auf. weiterlesen
Im zweiten Teil des dritten Workshops unserer Internal Mixing Workshop-Serie führt Friedemann Tischmeyer den systematischen Workflow beim Mischprozess fort und stellt weitere Tricks und Tips zusammen, mit denen Sie sicher ins Ziel kommen. weiterlesen
Im dritten Teil unserer Internal Mixing Workshop-Serie beschäftigt sich Friedemann Tischmeyer mit dem systematischen Workflow beim Mischprozess. Jeder Mischprozess folgt unabhängig von Genre, Klangästhetik und Gestaltung gleich bleibenden Gesetzmäßigkeiten. Daher haben wir einge Tips zusammengestellt, mit denen Sie sicher ins Ziel kommen! weiterlesen
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Zikula und ifs-net.de
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